Reisetagebuch

Multikulti? Von wegen! Fein säuberlich sortiert, links die Südafrikaner, rechts die Deutschen, sieht man doch gleich! Von links: Sannetje Marais (Programmes Manager), Phetole Seodi (Chief Operating Officer), Yolandi Freudiger (Children's Empowerment Manager), Benjamin Wolf (Geschäftsführer Südwerk Stiftung), Cornelius Theiss (Freiwilliger von Go Ahead! e.V. für Social Media)

Meeting Heartbeat in Pretoria

Können Sie sich in ein Aidswaisenkind hineinversetzen? Warum sollte z.B. eine Schuluniform so besonders wichtig sein? Die Anwort: Weil es eine zusätzliche Stigmatisierung ist, keine Uniform zu besitzen – dabei sind die Kinder ohne Eltern ohnehin schon ausgegrenzt. Durch die Unterstützung von Hearbeat sagen die Kinder hingegen: "Ich fühle mich jetzt wie ein Teil der Gemeinschaft."

Das Erfolgsmodell: Heartbeat hat die Kinder selbst gefragt, was sie wollen. "Child participation" ist das Stichwort, die Basis für ihr starkes community-care-model, das von Heartbeat mitentwickelt wurde und welches auch die Regierung und andere Hilfsorganisationen einsetzen.

Eine wirklich starke Vision: Nicht nur "Waisenkinder betreuen", sondern die Kinder dabei unterstützen, selbst verantwortungsvolle Führungspersönlichkeiten zu werden.

Ich freue mich jetzt um so mehr auf Freitag, dann sehe ich das Learning Center bei Jozini, in einer sehr abgelgenen Region. Da wo wir uns treffen werden, soll ich aufpassen, denn: Es laufen halt auch Giraffen und Elefanten rum. Und wir dann so im Opel Corsa.

Krass, voll die Arbeit!

Der Nachteil, wenn man kostengünstig in einem hostel-dorm untergebracht ist: alle backpacker, die hier übernachten, haben Urlaub, trinken Wein, spielen Karten und kochen rum. Während für mich die Vorbereitung der Reise hier heute explosionsartig in Arbeit übergegangen ist und ich nicht viel anderes tue als im Büro auch.

Tanz im Blut

Schon hier in der großen Stadt ist spürbar, was ich oft genug gehört habe: Tanzen ist wichtig in Afrika. Ok, das ist es für uns auch - aber hier eben auch im Alltag! Im Minibus wird mitgesungen und auch unterwegs tanzen Menschen mit mp3-Playern einfach so rum, auf der Straße plötzlich ganz fließend während dem Laufen eingeflochten oder beim Warten in der S-Bahn-Station.

Stuttgart 21 - Die Johannesburg-Lösung

Hier macht man das so: man baut einfach ein zig Brücken über die breite Bahnstrecke, die auch hier die Stadt durchteilt. Und wenn die nicht reichen, dann halt noch eine noch größere, zig Millionen Euro teure Nelson-Mandela-Bridge dazwischen. Fertig ist die Laube, Stuttgart!

Spreche ich Englisch?

Gute Güte, die Dialekte der 11 Amtssprachen sind wirklich eine Hürde. Englisch hat hier seine ganz eigenen Noten. Aber: mutig konsequent fragen hilft - nach nur einer Sitzung verstehe ich das Afrikaans-akzentuierte Englisch schon viel besser.

Das neue "Normal"

Daimler und VW haben ihre Depots friedlich nebeneinander. Rauchschwaden ziehen hier und da durch die Stadt. Der Rasenmäher wird offensichtlich auch oft durch Feuer ersetzt, geschwärzte Felder ziehen sich neben den Straßen hin. Mein Taxifahrer fragt nach dem Weg. Und wir auf der Kreuzung lautstark von einem Polizisten mit seiner Pfeife ausgebuht. Ist aber weitergefahren. Das Auge muss sich erst an das neue "Normal" gewöhnen.

 

Jetzt im Reisetagebuch



Projektreise Kenia und Uganda


Von Ende Oktober bis Anfang November 2012 ist Benjamin Wolf, wieder in Afrika unterwegs. Diesmal in Kenia und Uganda. Auch hier schreibt er wieder ein Reisetagebuch über seine Erlebnisse

Zum Reisetagebuch Kenia und Uganda



Projektreise Südafrika


Vom 17. August bis zum 06. September 2012 war Benjamin Wolf, der Gründer und Geschäftsführer der Südwerk Stiftung, in Südafrika unterwegs. Er besuchte fünf der von uns unterstützten Projekte und traf viele Menschen und Organisationen.

Das Ziel der Reise war, die bestehenden Projekte und vor allem die beteiligten Personen vor Ort kennen zu lernen. Darüber hinaus wird der Blick auch in die Zukunft gehen, um künftige Chancen zu erkennen.

Zum Reisetagebuch Südafrika

Blog

Lesen Sie hier beispielhaft, was Südwerker als Freiwillige in dem von Foundation Human Nature e.V. betreuten Projekt bei ihren Einsätzen auf der Gesundheitsstation in Ecuador erlebt haben."

Sebastian, ab Januar 2013: zum Blog

Myriam, November 2011 bis Januar 2012: zum Blog

Benjamin Wolf, Juli 2008 bis August 2008: zum Blog

Clara, Oktober 2008 bis Februar 2009: zum Blog

Marianne Harr, November 2007 bis Mai 2008: zum Blog

Philipp Wolf, Juli 2007 bis Februar 2008: zum Blog


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