Reisetagebuch

Vom Goldrausch zur Streetart. Keine 120 Jahre alt und schon mit geschätzten 8 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion im südlichen Afrika: Johannesburg.

So geht doch keine Stadt! Mein Verdacht hat sich erhärtet.

Okay, Stuttgart liegt in einem Kessel, aber das hier: lauter kleine Hügel hintereinander, völlig unübersichtlich, da erkennt man gar nichts mehr. Hier schaut mal ein bischen Stadt raus und dann dort mal ein mit niedrigen Villen unauffällig bebautes Wohnviertel, dazwischen mitten in der Stadt steinige Hügel, kleine Wäldchen, weiträumige, scheinbar ungenutzte, leere Steppenflächen und Industriegebiete. Ja, gut, in der Mitte stehen Hochhäuser, aber ich kann das kaum als zusammenhängende Stadt durchgehen lassen.

Hinter der nächsten Kurve oder Kuppe verschwindet die Straße im Staub und es sieht so aus als ob dahinter die Prärie liegt, wenn man weiter fährt, sieht man, dass 100 Meter weiter die Stadt irgendwie weitergeht, Gras und roter Sand statt Bürgersteige vor eingezäunten Parks und größeren Anlagen wie zum Beispiel der Universität.

Das größte Stadium Afrikas im Dunst am Horizont (Blick vom Carlton Centre). Soccer City Stadium, 94.700 Plätze - in Europa gibt es nur ein Stadion, das größer ist: Camp Nou, Barcelona.

Wilder Westen ganz im Süden

Schon gestern auf der Fahrt vom Flughafen mit dem Gautrain in die Stadt hatte ich an einigen Stops den Verdacht nicht wirklich mitten in einer Weltstadt zu sein, sondern vielmehr in einer dünn besiedelten Steppe. Ein bischen ist das hier Wilder Westen. Die Hügel sind wohl Abraumhalden aus der Goldgräberzeit.

Ansonsten klar: Südhalbkugel, die Sonne steht mittags im Norden und es ist Frühling. Vor zwei Wochen hatte es hier in Joburg auf 1.753 Metern noch geschneit.

 

Jetzt im Reisetagebuch



Projektreise Kenia und Uganda


Von Ende Oktober bis Anfang November 2012 ist Benjamin Wolf, wieder in Afrika unterwegs. Diesmal in Kenia und Uganda. Auch hier schreibt er wieder ein Reisetagebuch über seine Erlebnisse

Zum Reisetagebuch Kenia und Uganda



Projektreise Südafrika


Vom 17. August bis zum 06. September 2012 war Benjamin Wolf, der Gründer und Geschäftsführer der Südwerk Stiftung, in Südafrika unterwegs. Er besuchte fünf der von uns unterstützten Projekte und traf viele Menschen und Organisationen.

Das Ziel der Reise war, die bestehenden Projekte und vor allem die beteiligten Personen vor Ort kennen zu lernen. Darüber hinaus wird der Blick auch in die Zukunft gehen, um künftige Chancen zu erkennen.

Zum Reisetagebuch Südafrika

Blog

Lesen Sie hier beispielhaft, was Südwerker als Freiwillige in dem von Foundation Human Nature e.V. betreuten Projekt bei ihren Einsätzen auf der Gesundheitsstation in Ecuador erlebt haben."

Sebastian, ab Januar 2013: zum Blog

Myriam, November 2011 bis Januar 2012: zum Blog

Benjamin Wolf, Juli 2008 bis August 2008: zum Blog

Clara, Oktober 2008 bis Februar 2009: zum Blog

Marianne Harr, November 2007 bis Mai 2008: zum Blog

Philipp Wolf, Juli 2007 bis Februar 2008: zum Blog


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