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Mirador Gruppenfoto

Mit den Erfahrungen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit, die die Gründungsmitglieder von Mirador e.V. beim Aufbau zweier Schulen in Südafrika gesammelt hatten und motiviert durch die Auszeichnung „Deutschland – Land der Ideen“, die sie für eben diese Projekte im Jahr 2007 bekamen, wurde der gemeinnützige Verein mit Sitz in Leipzig im Juli 2010 gegründet. Mittlerweile hat sich Mirador e.V. aus der anfänglichen, studentischen Initiative zu einem engagierten Verein der Entwicklungszusammenarbeit entwickelt. Dabei konzentriert sich der Verein auf besonders strukturschwache Regionen der Welt und versucht dort mit ehrenamtlichem Engagement und den Spenden der Unterstützer das Leben der Menschen zu verbessern. Gleichzeitig fördert Mirador e.V. den kulturellen Austausch zwischen den Kulturen.

Nachhaltigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit

Primäres Ziel aller Vereinsaktivitäten ist es, einen hohen Grad an Nachhaltigkeit zu erzielen. Das bezieht sich in erster Linie auf die Projektarbeit in den Zielregionen von Mirador e.V. und hier im Besonderen auf den Umgang mit den Menschen, die von den Projekten vor Ort profitieren sollen. Der Rückgriff auf partizipative Ansätze ist hier selbstverständlich. Projekte im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit nachhaltig durchzuführen bedeutet für Mirador e.V. auch, seine Projekte auf lange Sicht im Projektland tragfähig zu integrieren, um die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen für die Menschen im Projektland auf lange Sicht zu verbessern Das nachhaltige Arbeiten bezieht sich ebenso auf die interne Vereinsarbeit. Hier steht zusätzlich das Ziel im Vordergrund, mit möglichst geringem Ressourcen- und Kostenaufwand den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Die in der Krankenstation beschäftigten Hebammen und einheimischen Komatronas

Nepalprojekt

Nepal zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Fast die Hälfte der Menschen in Nepal muss mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen. Angesicht der hohen Analphabetenzahl kommt dem Bildungsbereich eine besonders hohe Bedeutung zu. Vor allem auf dem Land gibt es zu wenig Schulen. Bis zu zwei Stunden Schulweg bei jedem Wetter nehmen Kinder in Kauf, um in die Schule gehen zu dürfen. In Nepal haben fast 600.000 Kinder noch nie eine Schule besucht. Die Kosten für die Ausbildung eines Kindes in Nepal sind für arme Familien auf dem Lande unbezahlbar hoch. Die Kinder ab fünf Jahre, die keine Chance zum Schulbesuch haben, müssen im Haus und Hof, oder in fremden Haushalten arbeiten und so zum Unterhalt der Familie beitragen. Ein Teufelskreis beginnt. Diesen Teufelskreis will Mirador e.V. durchbrechen und langfristig mehrere Schulen ausbauen, um so mehr Kindern und Jugendlichen eine grundlegende Schulbildung zu ermöglichen. Die im Moment unterstützte Schule in Champpi (etwa 20km von Kathmandu entfernt) wurde vor fünf Jahren gegründet und ermöglicht mittlerweile mehr als 250 Kindern aus armen Verhältnissen ein kostenloses Lernen. Da erwartet wird, dass die Zahl der Kinder in den nächsten Jahren weiter steigen wird und der nepalesischen Regierung die Mittel für eine angemessene Grund- und Erwachsenenbildung fehlen, soll die Schule erweitert und saniert werden.

Kinder vor der Klinik Chocruz

Guatemalaprojekt

Das zweite, aktuelle Projekt von Mirador e.V. ist der Bau einer Krankenstation und deren Überführung in lokale Trägerschaft in der Gemeinde Chocruz in Guatemala. Die entlegene Bergregion besitzt kaum Infrastruktur, eine Gesundheitsversorgung ist praktisch nicht vorhanden. Viele Frauen bekommen sechs bis acht Kinder, oft ohne Arzt oder Hebamme. Die Folge ist eine hohe Säuglings- und Müttersterblichkeit. Auch Infektionskrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen und Durchfall sind weit verbreitet. Das soll sich mit der von Mirador e.V. unterstützten Ausbildungs- und Notfallambulanz ändern. Mitte 2012 wurde die Krankenstation in Betrieb genommen. Errichtet haben das Gebäude deutsche Studenten gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung in dreimonatiger Bauzeit. Nach der Fertigstellung übernahmen einheimische und internationale Ärzte und Pflegekräfte die medizinische Versorgung. Für die Ausbildung und spätere Hebammentätigkeit auf der Krankenstation wurden zwei Frauen aus Chocruz, dem Projektort, ausgewählt. Sie genießen das Vertrauen der Bevölkerung und sprechen die ortsübliche Sprache Quiché. Im Laufe der Zeit können sie ihr Wissen an die Bevölkerung weitergeben und idealerweise weiteres Personal anlernen. Neben dem mittelfristigen Ziel, den Betrieb der Klinik komplett zu übergeben, arbeitet Mirador im Augenblick vor allem daran, eine bessere Wasser- und Energieversorgung einzurichten. Die Vorbereitungen für das letztegenannte Vorhaben laufen seit Februar 2013.

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Ihr persönlicher Ansprechpartner für Fragen zum Projekt freut sich sehr über Ihr Interesse!

Mirador e.V.

Ansprechpartner: Sebastian Opp


Telefon: +49 170 9618 133
Email: info@mirador-ev.org


Zur Homepage von Mirador:
www.mirador-ev.org


 

Jetzt im Reisetagebuch



Projektreise Kenia und Uganda


Von Ende Oktober bis Anfang November 2012 ist Benjamin Wolf, wieder in Afrika unterwegs. Diesmal in Kenia und Uganda. Auch hier schreibt er wieder ein Reisetagebuch über seine Erlebnisse

Zum Reisetagebuch Kenia und Uganda



Projektreise Südafrika


Vom 17. August bis zum 06. September 2012 war Benjamin Wolf, der Gründer und Geschäftsführer der Südwerk Stiftung, in Südafrika unterwegs. Er besuchte fünf der von uns unterstützten Projekte und traf viele Menschen und Organisationen.

Das Ziel der Reise war, die bestehenden Projekte und vor allem die beteiligten Personen vor Ort kennen zu lernen. Darüber hinaus wird der Blick auch in die Zukunft gehen, um künftige Chancen zu erkennen.

Zum Reisetagebuch Südafrika

Blog

Lesen Sie hier beispielhaft, was Südwerker als Freiwillige in dem von Foundation Human Nature e.V. betreuten Projekt bei ihren Einsätzen auf der Gesundheitsstation in Ecuador erlebt haben."

Sebastian, ab Januar 2013: zum Blog

Myriam, November 2011 bis Januar 2012: zum Blog

Benjamin Wolf, Juli 2008 bis August 2008: zum Blog

Clara, Oktober 2008 bis Februar 2009: zum Blog

Marianne Harr, November 2007 bis Mai 2008: zum Blog

Philipp Wolf, Juli 2007 bis Februar 2008: zum Blog


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